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Freitag, 23. Mai 2008

Wir haben den neuen Mares Abyss 42 Modell 2008 genauestens unter die Lupe genommen. Was ist neu, was zeichnet den Mares Abyss 42 im Detail aus? Kann ein solch kompakter Regler wie der Abyss 42 Spitzen Leistungswerte haben? Oder wirkt sich die geringe Grösse auf die Leistung aus? Wir haben den Abyss MR 42 T für euch getestet und erklären euch welche technische Raffinessen diesen Atemregler auszeichnen.

Mares Abyss 42 Modell 2008

 

 

 

 

 

 

 

Mares Abyss 42 (MR 42 T)


Was zeichnet technische Produkte Heute aus? Sie sollen Besser, Kleiner und Leichter sein. Dies ist bei Atemreglern nicht anders. Für den Flug zum Reiseziel muß Gewicht gespart werden, jedes zusätzliche Kilo kostet bei den Fluggesellschaften Geld und das nicht zu knapp.  Der Atemregler sollte Klein und Handlich sein, schliesslich hat man in seinem Koffer nicht Unmengen an Platz und muß neben seiner Tauchausrüstung auch noch Kleidungsstücke und andere Utensilien verstauen. Und natürlich ganz Wichtig sollte die kleine und leichte Bauweise des Atemreglers sich nicht negativ auf deren Leistung auswirken.

Schon sehr hohe Ansprüche, die da gestellt werden. Ist so etwas technisch umsetzbar? Ja, der Mares Abyss 42 beweist es. Ultra kompakte und leichte Bauweise gepaart mit technischen Raffinessen und spitzen Leistungswerten die absolute  Oberklasse  darstellen.

Aber kommen wir nun ins Detail des Mares Abyss MR 42 T.

Die 1. Stufe des Abyss 42Mares 1. Stufe Abyss 42 Modell 2008


Mares war einer der Vorreiter, die ihr Augenmerk stets auf die Verkleinerung und Reduzierung des Gewichtes der Atemregler gelegt hat. Wenn man sich die doch recht grosse und sehr schwere alte 1. Stufe Abyss 22 einmal ansieht, hat sich in der Mares Linie doch einiges in der Richtung getan. Selbst die Mares Abyss MR 22 T Stufe Modell 2008 hat eine Schlankheitskur genossen, was sich sehr positiv auf das Gewicht auswirkt. So natürlich wurde auch beim Abyss 42 das Hauptaugenmerk auf die Verkleinerung gelegt ohne dabei die Leistungswerte zu verschlechtern. Die 1. Stufe Abyss 42 Modell 2008 ist nun so Klein und Leicht, dass sie sehr zierlich aussieht, was aber keinesfalls negativ gemeint ist. Das DIN - Anschlussrad wirkt gegen die äusserst kleine 1. Stufe schon relativ klotzig. Aber am Anschlussgewinde kann man nun einmal nicht einsparen. Das Gewicht ist bei der 1. Stufe mittlerweile so gering, dass es so manche aus Titanium gefertigte 1. Stufe von seinen Plätzen in Punkto Gewicht verdrängt.

Auch wenn die 1. Stufe kleiner und leichter geworden ist, hat Mares an der bewährten Anordnung der Hoch- und Mitteldruckabgänge festgehalten. So verfügt auch der Abyss 42  über 4 Mitteldruck Abgänge, die weit genug auseinander angeordnet sind. Die 2 Hochdruckabgänge sind abgewinkelt nach Unten angebracht.

Auch beim neuen Abyss MR 42 T ist der Haupt Mitteldruckabgang mit dem bewährten und einzigartigem Mares DFC ausgestattet, welches den Mitteldruckabfall beim Einatmen drastisch reduziert. Selbstverständlich ist der Abyss 42, wie es die Bezeichnung (MR 42 T) schon vermuten lässt, mit dem neuen Trimaterial Ventil ausgestattet, welches sich durch die Verwendung von 3 verschiedenen Materialien mit einer extremen Langlebigkeit auszeichnet.

Auch für kalte Gewässer ist der Mares Abyss 42 bestens geeignet. Er ist absolut Kaltwassertauglich.

Die 2. Stufe des Abyss 42Mares Abyss 2. Stufe Modell 2008


Dies ist das neueste Modell der bereits seit Jahren bewährten und zuverlässigen 2. Stufe Abyss, welche Mares selbst liebevoll als den "Held" (Hero) bezeichnet. Jetzt als Modell 2008, wobei sich technisch nicht allzuviel getan hat. Warum auch, was bereits Spitzen Niveau hat kann nur noch in Kleinigkeiten verbessert und modifiziert werden. Als Erstes hat das Modell 2008 der Mares Abyss 2. Stufe natürlich ein Facelift erhalten. Die 2. Stufe Abyss wirkt nun wesentlich moderner, da der Frontdeckel im Design geändert wurde. Mir persönlich gefällt das Design sehr gut, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, da möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Warüber wir nicht streiten können, sind natürlich die technischen Werte, welche die 2. Stufe Abyss seit Jahren auszeichnen und zu einem der besten Atemregler machen.

Kommen wir erst einmal zu den Neuerungen gegenüber dem Vorjahresmodell.  Neben dem bereits erwähnten Facelift ist in der Frontkappe und am Schlauchanschluss noch etwas mehr Metall eingeflossen, um die Wärmeleitung nochmals zu erhöhen. Dies erhöht natürlich nochmals die bereits Spitzen Kaltwassertauglichkeit der 2. Stufe Abyss. Dies sind auch schon die grössten Änderungen gegenüber dem Vorjahresmodell. Was will man auch sonst noch modifizieren, wenn selbst die U.S. - Navy  Mares als beste Ausrüstung für extreme Bedingungen anerkannt hat.

Wenden wir uns nun den seit Jahren zuverlässigen und leistungsstarken Merkmalen der 2.Stufe Abyss zu:

  • VAD - Vortex Assisted Design (Wirbelunterstützung) Während die Luft durch das komplett aus Metall gefertigte Beipass - Röhrchen zum Mundstück fliesst entsteht ein Wirbel (Vortex). Im Zentrum des Wirbels wird durch das spezielle Design ein Unterdruck erzeugt, welcher die Membran bei der Einatmung unten hält, der Regler dadurch sensibler anspricht und sich in jeder Tiefe leichter Atmen lässt. Aufgrund dieser Tatsache benötigt die 2. Stufe Mares Abyss auch keine manuelle Einstellung des Venturis. Wenn du weniger Luft benötigst atme einfach nicht so energisch ein.
  • All Metal Technik - Die komplett aus Metall gefertigten Mares 2. Stufen haben einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen aus Kunststoff gefertigten 2. Stufen. Durch das Metall ist eine wesentlich bessere Wärmeleitung gegeben, was die 2. Stufen aus Metall absolut Kaltwassertauglich machen. Hinzu kommt die grössere Strapazierfähigkeit und längere Lebensdauer der komplett aus Metall gefertigten Gehäuse der 2. Stufen. Als positiver Nebeneffekt sei hier noch der nicht so trockene Mund gegenüber anderen 2. Stufen zu erwähnen, die nicht aus Metall gefertigt sind.
  • Mesh Grid (Netzgitter) - Durch das von Mares patentierte Netzgitter Design am Deckel der 2. Stufe wird der Wasserdruck der auf die Membran trifft erheblich gesenkt. Dadurch sinkt das Risiko des Abblasens des Automaten. Selbst bei starker Strömung ist bei den Mares 2. Stufen mit Mesh Grid keine manuelle Vorrichtung nötig, um das Ansprechverhalten zu ändern und dadurch die 2. Stufe vom Abblasen abzuhalten.
Der Luftduschenknopf der Mares Abyss 2. Stufe ist gross dimensioniert und selbst mit Handschuhen einfach zu finden und zu bedienen um die 2. Stufe freizublasen.

Fazit



Viele behaupten, dass komplette Regler aus Metall schwer im Mund seien. Dies mag zwar im Geschäft beim probieren ausserhalb des  Wassers so vorkommen, nur unter Wasser ist davon nichts mehr zu spüren, und darauf kommt es an, wer atmet schon über Wasser aus einem Atemregler?

Mares hat es geschafft die verchromten Messingteile zusätzlich mit zwei weiteren Schichten zu überziehen. Die erste Schicht aus einem weicheren Polyurethan Überzug und die 2. Schicht aus einem härteren Polyurethan Überzug. Das schützt die Metall Teile zusätzlich vor Abnutzungen und gibt den Reglern ein dauerhaftes schönes Aussehen.

Das ebenfalls geänderte Mundstück trägt zusätzlich zum Komfort beim, während der Atemregler sich im Mund befindet.

Beim Ansti Test des Mares Abyss 42 ergibt sich eine Atemarbeit von weniger als 1 Joule pro Liter. Dies spricht für die Leistung des Abyss 42 und er gehört damit zu den besten Atemreglern, die zur Zeit auf dem Markt sind. Aber probiert den Atemregler einfach wie ich selbst aus und ihr werdet sehr schnell feststellen, dass ihr mit einem der besten Atemregler aller Zeiten taucht, sowohl was Komfort als auch die Leistungswerte betrifft. Dazu noch gepaart mit einem wie ich finde wirklich schicken Design, einer ultra kleinen und leichten Stufe, was will man mehr.......

Atemregler / Lungenautomaten gibt es zu günstigen Preisen bei uns im Online - Shop unter der Rubrik Atemregler.

 

 

 
Dienstag, 13. Mai 2008

Eine so einfache und kinderleichte Bedienung eines Tauchcomputers mit einem hervorragend ablesbaren Display hätte ich mir schon lange gewünscht. Nun präsentiert uns Mares mit dem Nemo Wide einen solchen Tauchcomputer, der andere Wege geht, aber auf technische Details nicht verzichtet. Kinderleichte Bedienung gepaart mit einem riesen Display!

Testbericht Mares Nemo Wide,

gibt es einen einfacher zu bedienenden Tauchcomputer, der auch noch perfekt ablesbar ist?


Dem Mares Nemo Wide ist natürlich eine Bedienungsanleitung beigelegt, die alles erklärt, was damit machbar ist, bei der Einfachheit der Bedienung hat Mares sich beim Nemo Wide aber mit Erfolg etwasMares Nemo Wide, kinderleicht und perfekt ablesbar! besonderes einfallen lassen, so dass eine Bedienungsanleitung eigentlich überflüssig ist. Einfach einmal mit den 4 gross dimensionierten  Tasten gespielt, die mit Enter, Escape, Forward Back gekennzeichnet sind und man findet schon mit einer spielenden Einfachheit die Funktionen und Einstellungen beim Mares Nemo Wide, die man benötigt.

Das Display ist so gross dimensioniert und kontrastreich, dass man es sogar aus einiger Entfernung spielend einfach ablesen kann. In der heutigen Zeit, in der Geräte und auch Tauchcomputer immer kleiner werden, was vielfach auch zu Lasten der Lesbarkeit geht, hat Mares sich mit dem Nemo Wide in eine andere Richtung begeben. Spielend einfach zu bedienen und perfekt abzulesen sollte das Gerät sein. Heraus gekommen ist der Mares Nemo Wide, der diese Bedingungen perfekt erfüllt. Wide steht hier wohl für Wide Screen Display aus dem Computer Bereich, wo die Displays auch sehr gross dimensioniert sind. Und selbst bei Nachtauchgängen ist das Gerät dank der extrem guten Beleuchtung (selbst die Tasten sind beleuchtet) perfekt ablesbar. Das Display hat einen Betrachtungswinkel von 170 Grad! Selbst in schrägen Situationen ist das Display des Nemo Wide daher noch perfekt ablesbar! Hinzu kommt, dass das Display mit einem Mineralglas geschützt ist, dies beugt Kratzern vor. Optional ist noch ein zusätzlicher Display – Schutz für den Nemo Wide erhältlich. 

Das Display ist natürlich nicht nur gross dimensioniert, sondern zeigt dem Taucher selbstverständlich alle Informationen eines modernen Tauchcomputers an, die man benötigt.

Selbstverständlich ist der Mares Nemo Wide Nitrox tauglich, es können viele persönliche Sicherheits Einstellungen vorgenommen werden. Für das Bergsee – Tauchen läst sich die Höhe einstellen, akustische Alarme sind einstellbar, der maximale ppO2 zwischen 1.2 – 1.6 und vieles mehr. Die Display – Beleuchtung läst sich um Batterie Kapazität zu sparen mit einem einfachen längeren Tastendruck einschalten. 

Also Algorithmus setzt Mares beim Nemo Wide den Mares Wienke RGBM ein, wobei auch Deepstops berücksichtigt werden.

Natürlich fehlt dem Mares Nemo Wide keine Logbuch Funktion. In 20 Sekunden Intervallen sampled der Nemo Wide den Tauchgang. Fehler bei der Aufstiegsgeschwindigkeit etc. können so nach dem Tauchgang exakt nachvollzogen werden. Das Logbuch kann sowohl über das Display des Nemo Wide abgelesen werden, sowie auch mit dem optional erhältlichen Interface auf den Computer überspielt werden. Aber nicht nur das, mit dem optional erhältlichen Interface können beim Nemo Wide sogar Softwareupdates eingespielt werden, was in dieser Klasse eine kleine Sensation ist. 

Die Batterie des Nemo Wide ist eine Lithium Zelle vom Type CR 2450, welche selbst ausgewechselt werden kann. Das spart Kosten für einen teuren Batteriewechsel.

Das Armband des Mares Nemo Wide ist Hypoallergen und lang genug, dass es auch ohne Verlängerung um den Arm des Trockentauchanzuges passt.

 

Fazit:

Mit dem Nemo Wide geht Mares einen anderen Weg. In der heutigen Welt, wo alles kleiner und damit auch umständlicher in der Bedienung wird präsentiert uns Mares einen Tauchcomputer, der perfekt ablesbar und so einfach ist, dass er von einem 5 jährigen Kind bedient werden könnte. Ein wirklich gelungener Tauchcomputer, der den Vergleich mit teuren Modellen nicht scheuen muss. Rundum meine ich, hier hat Mares sich etwas einfallen lassen, was die Massen begeistert. Ich jedenfalls bin es bereits Heute. Wann testest du den Nemo Wide?

 
Mittwoch, 2. April 2008

Sind die Zeiten der Inflator Jackets abgelaufen? Super bequemes Jacket mit Airtrim System und integriertem Gewichtssystem für den besonderen Komfort. Wir haben das Origin Sport mit Airtrim System für dich getestet.

Ist die Zeit für normale Jackets abgelaufen, wo über den Inflator Luft hineingelassen wird und über diesen oder die Schnellablässe die Luft herausgelassen werden muß?



Den Inflatorschlauch anheben,Origin Sport AT MRS Plus Luftauslassknopf drücken und dabei auch noch darauf achten, daß der Luftauslass der höchste Punkt ist? Gut,  zugegeben, ganz so schwer ist es nicht, wenn man bedenkt, daß es Zeiten gab, wo die Tarierwesten noch unter Wasser mit dem Mund aufgeblasen werden mußten um eine neutrale Tarierung zu erreichen. Aber nun gut, es geht auch anders, wie du in diesem Testbericht über das Mares Origin Sport mit Airtrim System erfahren wirst.

Vielleicht hast du ja einen Trockentauchanzug, oder bist zumindest schon einmal mit einem getaucht. Überleg einmal, wie du dort die Luft hinein und hinaus lässt. Einen umständlichen Inflatorschlauch hat der Trockentauch-Anzug jedenfalls nicht, also geht es doch auch anders und auch besser und einfacher.

Bei den herkömmlichen Inflator Jackets drückst du entweder den Lufteinlassknopf um für mehr Auftrieb zu sorgen oder du hälst den Inflatorschlauch an den höchsten Punkt und drückst den Luftauslassknopf um für weniger Auftrieb zu sorgen indem die Luft entweicht. Zusätzlich hast du bei dem herkömmlichen Inflatorsystemen mehr oder weniger Schnellablässe, aus denen du Luft entweichen kann wenn du an einer der Schnüre ziehst. Was aber passiert, wenn du keine Luft mehr im Jacket hast, dabei unter Wasser den Inflator Schlauch hoch hälst und den Luftauslassknopf weiterhin drückst? Wasser wird in das Jacket eindringen, was du später wieder entfernen mußt, damit dein Jacket keinen Schaden nimmt. Genau hier setzt das Mares Airtrim mit einem neuen System an.

Mares war der Vorreiter als es darum ging, den Inflatorschlauch durch ein neues einfacher zu bedienendes System zu ersetzen. Schon in den Anfängen hatte sich Mares Gedanken darüber gemacht, wie dies in die Tat umzusetzen ist, ohne es anfällig und wartungsintensiv zu machen. Wie also ein solches System bauen? Ein mechanisches System mit Kabeln und Leitungen, die durch Schläuche innerhalb des Jackets verlaufen? Nein, dies wäre viel zu Fehleranfällig und Wartungsintensiv geworden. Also entschloss Mares sich ein System zu entwickeln, welches einfach pneumatisch durch die Energie der komprimierten Luft im Tank des Tauchers funktioniert. Das Mares Airtrim System war in seinen Grundgedanken geboren.

Ausstattung


Das Mares Origin Sport AT ist das Einstiegsjacket in der Airtrim Klasse ohne viel Schnickschnack, der manchmal nur stört. Das Origin Sport AT hat einen breiten Kummerbund mit zusätzlichem verschliessbaren und verstellbaren Gurt zur Sicherung. Zusätzlich hat das Mares Origin Sport Airtrim einen Brustgurt zur Sicherung, der selbstverständlich verstellbar ist. Ich hatte 2  Jacket - Grössen ausprobiert, bis ich die für mich bequemste und passenste Grösse gefunden hatte. Das Origin Sport AT ist wirklich ausserordentlich bequem und gut geschnitten. Sowohl über als auch unter Wasser hat es einen super bequemen Eindruck bei mir hinterlassen. Die Schultergurte lassen sich bequem und einfach einstellen. Zur Sicherung von zusätzlichen Ausrüstungsgegenständen verfügt das Jacket über 2 Stahl D-Ringe und 3 Kunststoff Ringe. Hier kann man bequem den Oktopushalter, Lampe oder was man sonst noch so an Dingen unter Wasser braucht befestigen. Die Seitentasche ist gut geschnitten und bietet ausreichend Platz für weitere Zubehörteile.

Weiterhin zu erwähnen gibt es natürlich das integrierte Gewichtssystem MRS Plus beim Mares Origin Sport AT. Die Taschen fassen wohl auf jeder Seite bis zu 5 Kg., aber wer braucht das schon. Bei meinem Tauchgang waren die Taschen auf jeder Seite mit 3 Kg. gefüllt, was mir vollkommen reichte. Das Verschluss System der Bleitaschen ist wirklich super leicht zu bedienen, die Taschen lassen sich leicht in das Jacket einschieben, das Verschluss System arbeitet einwandfrei, der Schnellabwurf (was ich natürlich nur an Land getestet habe (-: ) funktioniert einwandfrei. Wenn man da an die ersten integrierten Gewichtssysteme denkt, wo man Angst haben mußte, daß sich die Bleitaschen unter Wasser selbstständig machten. Wirklich eine klasse Leistung, auch in diesem Bereich hat Mares sich richtig etwas einfallen lassen und ein ich will nicht sagen, perfektes System gebaut. Aber lassen wir uns da noch die Tür offen und uns in der Zukunft überraschen, was uns die Mares Schmiede noch so alles präsentiert. Einziges Manko in diesem Bereich ist vielleicht, daß das Origin Sport AT MRS Plus über keine zusätzlichen Trimblei Taschen verfügt, was mich aber überhaupt nicht störte, ich hatte immer eine super Lage mit dem Jacket unter Wasser.

Airtrim System


Aber kommen wir jetzt zum Hauptmerkmal des Mares Origin Sport AT. Das AT steht letzendlich bei den Mares Jackets für das Airtrim System. Zugegeben, am Anfang als ich das Jacket mit dem Airtrim SystemMares Airtrim System zum ersten Mal in der Hand hatte war ich skeptisch. Die Tasten für das be- und entlüften des Jacket waren relativ schwergängig. Aber weit gefehlt, es handelt sich schliesslich um ein pneumatisches System, also erst mal Flasche dran und Druck auf die ganze Geschichte gejagt. Und siehe das, perfekt einfach und leicht sind die Tasten zu bedienen. Aber wie wird das unter Wasser sein, ich konnte es kaum mehr abwarten. Also rein in die Klamotten und los gehts. Aber was soll ich sagen? Die übergrosse Steuereinheit war auch unter Wasser sofort zu erreichen und super leicht zu bedienen. Der obere Knopf lässt Luft ins Jacket hinein und der untere Knopf der Steuereinheit des Origin Sport AT öffnet das Schulterventil und das untere Luftauslassventil gleichzeitig, so daß egal, welche Lage ich gerade hatte die Luft auf jeden Fall entweichen konnte. Wie war das noch mit Inflator zum höchsten Punkt halten? Schnee von gestern. Ich hatte bei diesem Tauchgang dicke Handschuhe an, da es doch noch etwas kälter im See war. Auch damit lies sich die wirklich übergross dimensionierten Knöpfe der Airtrim Steuereinheit kinderleicht bedienen. Was passiert denn wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, in eine ohne Luft Situation gerate? Das Airtrim System arbeitet doch nur unter Druck? Auch dies haben die Mares Ingenieure bei dem Airtrim System des Origin Sport AT MRS Plus  clever gelöst. Für den manuellen Lufteinlass ist ein kleiner Schlauch direkt aus der Seitentasche herausziehbar, womit ich dann das Jacket mit dem Mund aufblasen kann. Zusätzlich kann ich natürlich auch beim Origin Sport manuell durch eine Schnur am rechten Schultergurt die Luft aus dem  Schnellablassventil entweichen lassen für  den Fall der Fälle, daß doch einmal etwas nicht so funktioniert, wie es sein soll.

Fazit:



Es ist wirklich ein Traum mit dem Airtrim System zu tauchen, was aber kein Traum bleiben muß. Denn das Mares Airtrim System gibt es wirklich und es arbeitet perfekt. Ich für meinen Fall werde in Zukunft das Inflatorjacket nur noch für die Ausbildung und Demonstration benutzen. Für meine privaten Fun - Tauchgänge lasse ich mir das Mares Origin Sport AT MRS Plus mit Aitrim System nicht mehr nehmen!  Probiert es aus, ihr werdet genau wie ich überzeugt sein vom Airtrim System. Schluss mit den Zeiten des Inflators, das Airtrim ist die Gegenwart und die Zukunft.


Mares Origin Sport AT
 
Dienstag, 25. März 2008

Testtauchgang mit der Mares Raptor ABS Plus! Hier erfahrt ihr, wie sich die neue Mares Raptor in der Tauchpraxis bewährt hat. Der Testbericht verrät, was die neue Flosse leistet!Endlich war es soweit, ich konnte die neue Mares Flosse "Raptor" ausprobieren!!!!!
Da ich sonst eine Mares Plana Avanti Quattro tauche war ich total gespannt wie die Mares Raptor sich unter Wasser verhält.
Ich kann nur sagen SUPER !!!!!
Ob langsames dahin Dümpeln oder beim "Meter machen", mit der Mares Raptor einfach ein Vergnügen.
Sowohl "Frog-Kick" als auch der normale Flossenschlag, ich  hatte immer ein gutes Gefühl mit der Mares Raptor.

Fazit: Tolle Flosse die vielen Ansprüchen gerecht wird.


Christoph
 
Donnerstag, 21. Februar 2008

Ein Praxistest des Mares Puck. Der neue Volks - Tauchcomputer! Fantastische Ausstattung, innovativ in der Bedienung, Top Preis Leistungsverhältnis!
By Michael Goldschmidt
by Michael Goldschmidt 2.08

Eine der Kernthesen, die Zukunftsforscher Matthias Horx am Bayerischen Tourismustag 2008 dem staunenden Publikum übermittelte, brachte klar zum Ausdruck, dass hochwertige Angebote zu einem attraktiven Preis gemacht werden müssen, um den veränderten Konsum- und Urlaubsgewohnheiten Rechnung zu tragen. Das hat Mares mit dem neuen Tauchcomputer PUCK bereits Realität werden lassen. 100% Tauchcomputer deutlich unter € 200,-, das ist ein Wort.

Journalisten sind neugierig, neugierig auf den „Puck“ und neugierig zu erfahren, welche Idee hinter dem Namen steht. Bei Mares entschloss man sich die namentliche Patenschaft zum Eishockey – Puck anzunehmen, obwohl „der kleine Puck“, ein liebevoll geschriebenes Kinderbuch von Natalie Bosien, viel besser passen würde, bescheinigt die Autorin dem Waldmann aus dem dunklen Tannenwald mit Mut und Selbstvertrauen jede noch so riesig erscheinende Herausforderung anzunehmen. Und das passt zum „Puck“ wohl allemal, in einer Zeit, in der immer ausgefeiltere und entsprechend teurere Tauchgangrechner auf den Markt gekommen sind.
Preis und Leistung sind wirklich verblüffend, schon für € 189,- kann man das Armbandmodell erwerben, ab € 249,- die Zweierkonsole (Mission Puck 2) mit Finimeter, als Mission Puck 3 zusätzlich mit Kompass für € 289,-.
Was so günstig angeboten werden kann, muss durch Einsparungen möglich gemacht werden. Richtig. Beim „Puck“ hat man zweifelsfrei bei den Bedientasten gespart, eine einzige genügt, um den Rechner in weiten Teilen intuitiv bedienen zu können. Nehmen Sie die Anleitung in die Hand, erschrecken Sie nicht, die vielsprachige Enzyklopädie vermittelt auf gerade einmal 26 Seiten im Format DIN A 6 sämtliche Hintergründe und schöpft auch hier ein erfreuliches Einsparungspotential aus.
Und das war schon alles, was man von Rationalisierungsmaßnahmen berichten kann, die zugegeben positiv zu bewerten sind.
Fast möchte man den „Puck“ zum Volkstauchcomputer ernennen, denn den kann sich nun wirklich jeder leisten, kostet er doch deutlich weniger als die Grundausbildung oder am Markt sonst angebotene Einsteigermodelle. Aber der Vergleich hinkt, denn der Rechner hat nicht nur volle Nitroxbefähigung, das Zeug zum Dekocomputer oder reinen Bottomtimer für Teckies, Tiefenstopps werden angezeigt wie sämtliche optischen und akustischen Alarme, etwa für die Aufstiegsgeschwindigkeit und das Ende der Nullzeit.

Bis zu 150 Meter Tiefe kann man den kleinen „Puck“ einsetzen, das beleuchtbare Display bleibt dabei in den dunklen Tiefen klar ablesbar, dank in 15 Stufen selbst einstellbarem Anzeigekontrast.
Nicht zu übersehen ist die Konzeption des „Puck“, die ihn auch im Schulbetrieb zum idealen Instrument macht. Über das Menü kann die Restsättigung vorangegangener Tauchgänge gelöscht werden, womit der Weg frei ist, ein und das selbe Gerät täglich mehrmals im Ausbildungsbereich einsetzen zu können. Ein weiteres heikles Problem im Schulbetrieb sind spezielle Aufstiegsübungen. Sollte hier ein Schüler die Aufstiegsgeschwindigkeit versehentlich überschreiten, wird ein normaler Tauchcomputer für 24 Stunden gesperrt. Dieses Feature kann der Tauchlehrer vor den Übungen abschalten, der „Puck“ steigt so präpariert nicht aus dem Rechenprozess aus.
In zwei Stufen kann man die Entsättigungsrechnung konservativer gestalten, etwa nach längeren Tauchpausen oder bei größeren Anstrengungen.
Einzig das Bergseelevel muss man selbst einstellen, sicherlich ein Zugeständnis an die Lebensdauer der kleinen Lithium – Knopfzelle, die zwar selbst gewechselt werden kann, in der Anleitung jedoch der Service beim Fachhändler anempfohlen wird.
Das Logbuch konserviert Tauchgänge bis zu einer Gesamtzeit von 40 Stunden, aufgelöst in 20 – Sekunden Schritten. Auf dem LC – Display zeigt sich nach dem Logbuchaufruf zunächst die größte erreichte Tiefe, die niedrigste Temperatur und die Menge der absolvierten Tauchgänge. Die Aufzeichnung des eigentlichen Tauchgangs wird mit der größten Tiefe, Tauchzeit, Wassertemperatur, Sättigung, Deko und Rechenmodell (normal, konservativ 1 oder 2), Luft oder Nitrox, Datum und Uhrzeit angezeigt. Die grafische Darstellung bekommt am erst nach Überspielung der Daten auf den PC zu Gesicht, dazu benötigt man das optionale Interface.
Bemerkenswert ist die neue Konsole mit vier Hartgummiösen. Je nach Konfiguration der eigenen Ausrüstung kann man sich die Mission 2 oder 3 Konsole so am Equipment anhängen, dass man den Computer immer im Blick hat ohne ihn in die Hand nehmen zu müssen. Besonders gelungen ist dabei die drehbare Öse am Schlauchansatz. Ach ja, wie könnte es anders sein, das ist bereits patentiert und bleibt so ein persönliches Mares – Feature.

Praxis

Seit 20 Jahren dürfte der „Puck“ der erste Tauchgangrechner sein, der sich so einfach und durchaus auch gefühlsgeleitet bedienen lässt. Die Konzeption der einzelnen Anzeigenebenen und deren Abstimmung auf persönliche Vorlieben ist genial. Geradlinig erreicht man alle Punkte, die Einstellungen abfordern oder anbieten. Süßwasser oder Meer, Nitrox oder Luft, das stellt man sofort routiniert ein.
Per Wasserkontakt geht der „Puck“ in den Tauchmodus, ab 1,2 Meter Tiefe beginnt die Rechenarbeit, die 10 Gewebe nach dem RGBM Mares – Wienke berücksichtigt.
Stichwort Sicht, es ist erstaunlich, wie klar und übersichtlich die Anzeigen im nicht übermäßig großen Display abzulesen sind, dessen Kunststoffoberfläche von einem serienmäßigen Kratzschutz geschützt wird. Etwas kräftiger könnte die Display - Beleuchtung wirken.
Bleibt nur noch anzumerken, dass die Gewichtsbilanz der Zweierkonsole ausgesprochene Reisetauglichkeit attestiert.

Fazit

Das alles ist kein Märchen. Den „Puck“ von Mares gibt es wirklich. Bei diesem Preis – Leistungsverhältnis ist der kleine Rechner aktuell wohl ein Kauftipp schlechthin.


Fakten

Computer: Puck
Hersteller: Mares
Einsatzmodi: Luft, Nitrox, Tiefenmesser
Drucktasten: 1
Aktivierung: Wasserkontakt
Algorithmus: RGBM Mares – Wienke
Persönlicher Sättigungsfaktor: ja, 2 Stufen 
Gewebebrechung: 10
Höhenanpassung: manuell, 4 Stufen, bis 3700 Meter
Automatischer Sicherheitsstop: ja
Tiefenstopps: ja
Akustische Alarme: ja
Preis Armbandmodell: ca. € 189,-
Preis Konsolenmodell: ab ca. € 249,-



































Dieser Testbericht wurde uns freundlicherweise von Unterwasserwelt.de , dem Tauchsportmagazin exclusiv im Internet, zur Verfügung gestellt. Besonderer Dank gilt Herrn Michael Goldschmidt, dem Verfasser dieses Berichtes! Das Copyright dieses Berichtes liegt einzig und allein bei Michael Goldschmidt von Unterwasserwelt.de. Jegliche Verwendung dieses Berichtes bedarf der ausdrücklichen Zustimmung von Unterwasserwelt.de!
 

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